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Feedback is the breakfast of champions

Das Entwickeln einer gemeinsamen Sprache ermöglicht der Führungsmannschaft sich noch mehr zu verbinden und auf offene und sehr persönliche Art und Weise direktes Feedback zu geben. Durch das Zustandekommen einer Feedback Kultur wird die gegenseitige Weiterentwicklung in Zukunft nachhaltig gefördert und das Unternehmen auf Erfolgskurs gebracht.

Ausgangslage

Nach fast zwei Jahren der Zusammenarbeit mit der Manres haben wir meines Erachtens ein wirklich beachtliches Ergebnis erreicht. Ich habe viele Rückmeldungen der Führungskräfte in unserem Bereich bekommen, dass sie sehr viel für die eigene Entwicklung der Persönlichkeit mitnehmen konnten und sich an den gewählten Inputs und Übungen weiterentwickelt haben. Wir nehmen auch wahr, dass wir als Team bezüglich Führung und wie wir miteinander umgehen einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht und ein gemeinsames Verständnis entwickelt haben. Zudem konnten wir schon kurze Zeit später eine veränderte Außenwahrnehmung feststellen, was sich natürlich auch auf unsere Wirksamkeit in der Organisation positiv auswirkte.  

Die Manres hat uns unterstützt, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, die uns noch mehr verbindet und es uns ermöglicht, auf offene und sehr persönliche Weise direktes Feedback zu geben und die gegenseitige Weiterentwicklung auch in Zukunft nachhaltig zu fördern. Heute ist unser Team geprägt von einer gemeinsamen Führungskultur und einer Bereichsidentität und dient als Vorbild für die Entwicklung von Führungs- und Teamkultur im gesamten Bereich. Die Qualität der Zusammenarbeit wird gerade in Zeiten hoher Komplexität und Volatilität einer der entscheidendsten Erfolgsfaktoren sein.

Rolle und Ansatz von Manres

Zusammen mit Manres, die uns im kulturellen Transformationsprozess begleitet hat, haben wir Großevents sowie Vertiefungsworkshops für die Top-Ebene organisiert, mit dem Ziel, das Commitment für die Strategieumsetzung zu erhöhen. Wir haben eine einheitliche Sprache bzw. ein gemeinsames Verständnis etabliert und Leadership-Voraussetzungen geschaffen, um als Vorbilder in unserer Führungsfunktion alle direkt und indirekt unterstellten Mitarbeitenden mit einer positiven Haltung durch die Veränderungen führen zu können. 

Zur internen Unterstützung im Prozess wurde ein „Core Team“ zusammengestellt, dessen Mitglieder als Botschafter der Transformation in den verschiedenen Standorten der Organisation agiert haben. Zentrale Themen waren dabei Autorenschaft, Beziehungsgestaltung und Coachingskills. Durch das Konzept der Autorenschaft wurde allen Beteiligten klar, dass man selbst dafür verantwortlich ist, wofür man seine Energie einsetzt; das hat persönliche Spielräume erweitert. Durch die Entwicklung unserer Beziehungsgestaltungs-Kompetenzen gelang es uns darüber hinaus, bestehende Mauern einzubrechen und Brücken aufzubauen auf den unterschiedlichsten Ebenen – eine wichtige Voraussetzung für den Shift vom Klinik-Ich zum Hirslanden-Wir. Coachingskills sind notwendig, um den benötigten Schwung für den „Change of Business“ nicht zu verlieren, sondern vielmehr die Multiplikation ins Unternehmen durch gezieltes Fordern und Fördern sicherstellen zu können. 

Vom Ich zum Wir: Die Transformation von einer Gruppe von Kliniken zu einem integrierten Spitalkonzern.

Erzieltes Ergebnis

Meine Bilanz des Transformationsprozesses aus heutiger Sicht ist positiv, weil diese Arbeit in den letzten zwei Jahren sichtbare Spuren hinterlassen hat. Heute sind uns im Unternehmen – zumindest auf Top-Führungsebene – viele Themen zugänglicher, derer wir uns vorher noch nicht bewusst waren: Wir denken und handeln deutlich eigenverantwortlicher, geben regelmäßig konstruktive Feedbacks, ermutigen uns gegenseitig auf unserem Weg und denken füreinander. Das gibt Zuversicht, auch für die schwierigen Phasen, die wir im weiteren Prozess immer wieder einmal durchlaufen werden. Wichtig ist aus meiner Sicht, beständig an den Themen weiterzuarbeiten, auch als Individuum. Als erfolgskritisch erachte ich geeintes Auftreten als Konzernleitung gerade bei unangenehmen Themen sowie den Fokus auf Beeinflussbares für die Top-Führungsebene. 

Manres hat die Privatklinikgruppe Hirslanden ständig begleitet, ihr den Rücken professionell gestärkt und letztlich alle Anspruchsgruppen effektiv unterstützt. Es ist uns so gelungen, vom Gärtchendenken wegzukommen, das Gesamtinteresse des Unternehmens in den Mittelpunkt zu stellen und als übergeordnetes „WIR“ zusammen geeint in die gewünschte Richtung zu gehen.